Rotkohl selbstgemacht - klassisch & aromatisch wie bei Oma
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Rotkohl selbstgemachtgehört für einfach zu einem klassischen Sonntagsessen oder zu Weihnachten dazu. Schon beim Kochen erinnert mich der Duft an die Küche meiner Oma, in derr der Rotkohl oft schon einen Tag vorher vorbereitet wurde. Dieses klassische Rotkohl Rezept ist einfach aromatisch und lässt sich wunderbar vorbereiten - perfekt für ein stressfreies Familienessen.
Mit wenigen Zutaten ist der Rotkohl wie bei Oma super schnell zubereitet und somit eine perfekte Beilage für jeden Sonntagsbraten. Dieses Jahr gab es den selbstgemachten Rotkohl als Beilage zu unserem Weihnachtsmenü. Auch zu Oma's Rinderrouladen ist mein selbstgemachter Rotkohl ein Genuss.
Früher habe ich mich immer davor gescheut den Rotkohl selbst zu machen, dabei ist die Zubereitung gar nicht so schwer. Für mich war es immer einfacher das Fertigprodukt im Glas zu kaufen. Wobei das Fertigprodukt, wenn es sehr schnell gehen muss eine akzeptable Alternative ist.
Was ist Rotkohl?
Rotkohl, auch Blaukraut genannt, ist eine klassische Beilage der deutschen Küche. Er wird aus fein geschnittenem Rotkohl hergestellt und langsam mit Gewürzen wie Lorbeer, Nelken und Apfelstücken geschmort. Durch Essig oder Apfel bekommt Rotkohl seine typische süß-säuerliche Note. Besonders beliebt ist Rotkohl selbstgemacht, weil Geschmack und Konsistenz deutlich besser sind als bei Fertigprodukten.
Welche Zutaten braucht ihr für klassischen Rotkohl?
Die Hauptzutat ist natürlich ein schöner, großer, lilaner Kohlkopf - ein Rotkohl.
Die äußeren Blätter entfernt ihr. Danach wird der Kohlkopf geviertelt und mit einem Sägemesser in dünne Streifen geschnitten.
Um eine schöne Säure in das Rotkraut zu bekommen braucht ihr auf jeden Fall einen Apfel und Apfelessig. Es darf auch gerne ein älterer Apfel sein, der für den direkten Verzehr nicht mehr so ganz geeignet ist.
Zwiebeln gehören auch ins Rotkraut, sie geben einen guten Geschmack. Eine Zwiebelhälfte wird von mir mit Nelken gespickt.
Zucker darf hier auch nicht fehlen um ein süß-saures Aroma in das Rotkraut hinein zu bekommen.
Lorbeerblätter, Nelken und ein bischen roter Traubensaft gebe ich für ein perfektes Aroma auch mit hinein. Alternativ geht auch Apfelsaft.
Gut durchgezogen schmeckt der Rotkohl am besten
Rotkohl ist ein Gemüse, dass es bei meiner Oma auch öfter mal unter der Woche gab. Sie hat immer mehrere große Kohlköpfer gekauft. Opa musste diese Kohlköpfe dann in feine Streifen schneiden, einfach weil er das von allem am besten konnte. Als nächstes standen viele Einmachgläser auf dem Tisch. Oma kochte den selbstgemachten Rotkohl ein, sodass wir immer ein paar Gläser im Vorrat hatten. Deshalb gab es Rotkohl oder auch Rotkraut genannt nicht nur an Festtagen sondern auch ganz oft zu allwöchentlichen Gerichten wie z.B. Kartoffelbrei mit Fischstäbchen und Rotkraut dazu. Am nächsten Tag gabs dann immer die Reste. Aufgewärmt hat mir das Rotkraut sogar noch besser geschmeckt, da es am Folgetag richtig durchgezogen war.
Equipement das ihr für dieses Rezept braucht
- Ein großes Schneidebrett (Affiliatelink) zum Schneiden des großen Kohlkopfes.
- Ein Brotmesser (Affiliatelink) zum Schneiden des Rotkohls.
- Eine große Schüssel (Affiliatelink) für den geschnittenen Rotkohl. Ich gebe den geschnittenen Rotkohl immer gerne dort hinein, denn da kann ich ihn auch gleich würzen.
- Ein kleines Küchenmesser (Affiliatelink) um die Zwiebeln zu schälen und den Apfel zu schneiden.
- Einen Kochlöffel (Affiliatelink) zum Umrühren und Andünsten des Rotkohls im Topf.
- Einen Apfelschäler (Affiliatelink) zum Schälen des Apfels.
Zutatenliste für klassischen Rotkohl
Zutaten:
- 1 Rotkohl
- 1 Apfel
- 2 Zwiebeln
- 2 EL Zucker
- 3 EL Apfelessig
- 2 Lorbeerblatt
- 3 ganze Nelken
- 100 ml roter Traubensaft oder Apfelsaft
- 1 EL Butter
- 1 Prise Salz
Rotkohl selbstgemacht Schritt-für-Schritt
Rotkohl richtig schneiden
Schritt 1:
Die äußeren Blätter des Krautkopfes und den Strunk entfernen. Den Rotkohl vierteln und in 3mm dünne Streifen schneiden.
So bekommt der Rotkohl sein typisches Aroma
Schritt 2:
Zwiebeln fein würfeln. Eine halbe Zwiebel ganz lassen und diese mit den Nelken spicken.
Den Apfel schälen und entkernen. Danach schneidet ihr den Apfel ebenfalls in kleine Würfel.
Rotkohl garen
Schritt 3:
Jetzt erhitzt ihr in einem großen Topf die Butter. Darin dünstet ihr die Zwiebelwürfel und die Apfelstücke mit 2 EL Zucker an.
Schritt 4:
Danach gebt ihr den geschnittenen Rotkohl in den Topf und rührt sofort den Apfelessig unter, damit der Rotkohl seine schöne Farbe behält. Dann gebt ihr die 400 ml Wasser hinzu, die mit Nelken bespickte Zwiebel, die Lorbeerblätter und eine Prise Salz. Bitte alles gut miteinander verrühren. Das Gemüse ca. 45 Minuten auf mittlerer Hitze vor sich hin köcheln lassen. Ab und zu solltet ihr den Rotkohl umrühren.
Schritt 5:
Falls Euch das Rotkraut nach dem Kochen noch zu knackig ist, könnt ihr es gerne noch länger auf dem Herd köcheln lassen. Nach dem Kochen entfernt ihr bitte die mit Nelken gespickte Zwiebel und die Lorbeerblätter. Jetzt gebt ihr den Traubensaft/Apfelsaft hinzu.
Für die kinderfreie Version des Rotkohls eignet sich auch Rotwein.
Salz, Pfeffer und noch etwas Apfelessig könnt ihr jetzt nach Belieben hinzufügen.
Hinweis:
Manchmal machen sich die Nelken auf die Reise und bleiben nicht in der Zwiebel. Bevor ihr lange rumsucht, ein Biss auf eine Nelke kann man tatsächlich überleben! ;)
Tipps für perfekten Rotkohl
- Rotkohl immer fein hobeln oder schneiden, damit er gleichmäßig gart.
- Ein Apfel sorgt für natürliche Süße und rundet den Geschmack ab.
- Rotkohl schmeckt am nächsten Tag noch besser, weil er gut durchzieht.
- Mit etwas Preiselbeeren oder Johannisbeergelee könnt ihr ihn verfeinern.
- Beim Abschmecken lieber vorsichtig würzen - nachziehen lassen und dann nachwürzen.
Rotkohl vorbereiten - ideal für Gäste
Rotkohl lässt sich hervorragend vorbereiten und ist damit ideal für Feiertage oder größere Familienessen. Ihr könnt ihn problemlos 1-2 Tage vorher kochen und bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Essen einfach langsam wieder erwärmen - so bleibt er aromatisch und saftig.
Haltbarkeit & Aufbewahrung von selbstgemachtem Rotkohl
Im Kühlschrank:
Luftdicht verschlossen hält sich selbstgemachter Rotkohl 3-4 Tage.
Zum Einfrieren:
Rotkohl lässt sich sehr gut einfrieren. Portionsweise abgefüllt ist er bis zu 6 Monate haltbar. Zum Auftauen langsam im Kühlschrank oder direkt im Topf (Affiliatelink) bei niedriger Hitze erwärmen.
Wozu passt mein selbstgemachter Rotkohl?
Mein selbstgemachter Rotkohl passt super gut zu einem leckeren Sonntagsessen wie z.B. Oma's Rinderrouladen oder mein Sauerbraten.
Als Beilage solltet ihr meine selbstgemachten Kartoffelknödel ausprobieren.
Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim Nachkochen dieses klassischen Rotkohl Rezeptes. Wenn Euch mein Rezept gefallen hat, dann lasst gerne einen Kommentar da. Bei Fragen, Kritik und Anregungen dürft ihr mich gerne kontaktieren.
Über eine Bewertung meines Rezeptes im Anschluß würde ich mich sehr freuen!
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