Pfannkuchen Rezept - einfach, fluffig und wie bei Oma

ES gibt Rezepte, die einfach immer gehen – und Pfannkuchen gehören für mich ganz klar dazu. Schon als Kind war es ein kleines Highlight, wenn meine Oma in der Küche stand und der Duft von frisch gebackenen Pfannkuchen durchs ganze Haus zog. Ich saß oft am Küchentisch und durfte zuschauen, wie sie den Teig anrührte und mit geübter Hand einen Pfannkuchen nach dem anderen in der Pfanne wendete.
Bis heute gehört dieses Pfannkuchen Rezept wie bei Oma zu meinen absoluten Lieblingsgerichten. Es ist schnell gemacht, braucht nur wenige Zutaten und schmeckt einfach immer – egal ob zum
Frühstück, als süßes Mittagessen oder als kleiner Nachtisch zwischendurch.
Das Schöne an Pfannkuchen ist ihre Vielseitigkeit. Bei uns zu Hause werden sie meistens ganz klassisch mit Apfelmus, Zimt und Zucker oder frischen Früchten gegessen. Die Kinder lieben außerdem
die Variante mit Nutella.
Manchmal gibt es aber auch herzhafte Varianten mit Käse oder Schinken. Genau das macht Pfannkuchen zu einem echten Familienrezept, das jeder nach seinem Geschmack abwandeln kann.
Wenn du ein einfaches Pfannkuchen Rezept suchst, das garantiert gelingt, dann bist du hier genau richtig. Mit diesem Grundrezept werden die Pfannkuchen schön locker, goldbraun und einfach richtig
lecker.
Warum dieses Pfannkuchen-Rezept bei uns immer funktioniert
Dieses Pfannkuchen Rezept ist bei uns ein echter Dauerbrenner - und das aus gutem Grund:
- Keine komplizierten Schritte, alles wir einfach zusammengerührt.
- Der Teig ist nicht zu dünn und nicht zu dick, dadurh reißen die Pfannkuchen nicht.
- Sie werden locker, aber trotzdem stabil, ideal zum Füllen oder Rollen.
- Meine Kinder können problemlos beim Rühren und Ausbacken helfen.
Pfannkuchen kann man auf verschiedene Arten machen. Bisher hatte ich dafür kein Rezept. Als Kind saß ich am Küchentisch und schaute meiner Oma zu die Mehl, Milch, Eier und Salz nach Gefühl zusammen rührte.
Später brachte sie es mir bei. Nun habe ich es endlich geschafft die Zutaten abzuwiegen und das ganze Pfannkuchen Grundrezept aufzuschreiben.
Ich bereite Pfannkuchen für die Familie auf zwei Arten vor. Zum einen als eine Art Crépe, dünn und knusprig, zum Anderen etwas dicker, gut roll- und füllbar.
Wenn es dünne crepeartige Pfannkuchen werden sollen, dann mische ich alle Zutaten zusammen und gebe zerlassene Butter hinzu, der Teig beinhaltet etwas mehr Milch und ist somit dünner.
Wenn es etwas dickere Pfannkuchen werden sollen, dann trenne ich die Eier und schlage das Eiweiß zu Eischnee. Diesen hebe ich dann mit einem Schneebesen ganz leicht unter den Teig. So werden die Pfannkuchen schön fluffig, locker und gut rollbar.
Fazit, warum dieses Pfannkuchen Rezept bei uns immer funktioniert:
- Wenige, einfache Zutaten
- Schnell zubereitet - perfekt für den Alltag
- Weich & fluffig, nicht trocken
- Süß und/oder herzhaft abwandelbar
- Idela für Kinder
Welche Zutaten braucht ihr für dieses Pfannkuchen Grundrezept?
Für mein klasssisches Pfannkuchen Grundrezept braucht ihr Mehl. Beim Mehl könnt ihr Euch überlegen welche Sorte ihr wählt. Ich verwende immer Weizenmehl Type 405, wobei ich dieses Pfannkuchen Rezept auch schon mit Dinkelmehl zubereitet habe. Wers ganz gesund mag der darf auch gerne Vollkornmehl verwenden. Allerdings könnte es sein, dass die Pfannkuchen dann nicht ganz so fluffig werden, sondern etwas fester.
In mein klassisches Pfannkuchen Grundrezept kommen Eier hinein. Bei den Eiern achte ich immer auf Bioqualität. Mir ist es wichtig zu wissen wie die Hühner gehalten werden. Daher kaufe ich meine Eier immer im Hofladen beim Biobauern meines Vertrauens. Wenn ihr frische Eier der Größe M verwendet, dann wird der Eischnee fluffiger.
Milch ist ebenfalls eine wichtige Zutat. Je nachdem wieviel ihr von der Milch in den Teig gebt desto dünner oder dicker wird er. Bei der Herstellung von Crépes gebt ihr etwas mehr Milch in den Teig, damit der Teig etwas dünner wird. Nur so könnt ihr schöne dünne Crépes herstellen.
Bei Vielen ist jetzt Schluß. Mehr Zutaten kommen jetzt nicht mehr in den Teig. Bei mir jedoch ist hier noch nicht Schluß. Meine zwei Geheimzutaten sind zerlassene Butter und eine Prise Salz. Für mich sind diese beiden Zutaten das Tüpfelchen auf dem I.
Was ihr an Equipement für dieses klassische Pfannkuchen Rezept braucht...
- Eine wirklich gute Pfanne (Affiliatelink). Hier empfehle ich Euch wärmstens die Pfannen von Onyx-Cookware. Hier könnt ihr sogar eine spezielle Crépespfanne (Affiliatelink) erwerben.
- Rührschüsseln (Affiliatelink) um den Pfannkuchenteig zuzubereiten und um das Eiweiß zu Eischnee zu schlagen.
- Einen Handmixer (Affiliatelink) um die Zutaten des Teiges zu vermischen und das Eiweiß zu Eischnee zu schlagen.
- Eine Küchenwaage (Affiliatelink) zum Abwiegen der Zutaten.
- Einen Topf (Affiliatelink) zum zerlassen der Butter.
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Zutatenliste für klassische Pfannkuchen
- 340 g Mehl
- 3 Eier
- 1 Prise Salz
- 600 g Milch
- 45 g zerlassene Butter
Margarine zum ausbacken.
Pfannkuchen einfach zubereiten Schritt-für-Schritt
Den Teig zubereiten
Schritt 1:
Die Butter gebt ihr in den Topf und zerlasst sie. Sie darf nicht kochen und sollte nur lauwarm sein. Wenn die Butter zu heiß ist, dann denaturieren die Eier wenn ihr die Butter zum Teig gebt.
Schritt 2:
Das Mehl gebt ihr in eine Schüssel hinein. Die Eier trennt ihr wenn ihr etwas dickere Pfannkuchen haben möchtet. Falls nicht, dann gebt die Eier komplett zum Mehl dazu.
Schritt 3:
Nun fangt ihr an mit dem Handmixer zu rühren. Dabei lasst ihr die Milch langsam in den Teig fließen.
Zuletzt gebt ihr die Prise Salz und die zerlassene Butter hinzu und rührt sie unter.
Pfannkuchen backen
Schritt 4:
1 TL Maragrine in einer Pfanne erhitzen - Herd höchste Stufe - bei mir Stufe 9. Nun gebt ihr eine Suppenkelle Teig in die Pfanne und verschiebt den Teig durch leichtes Kippen der Pfanne in verschiedene Richtungen. Damit der komplette Pfannenboden mit Teig ausgefüllt ist.
Dann verringert ihr die Temperatur auf Stufe 7.
Wenn die Oberfläche des Pfannkuchens nicht mehr flüssig ist könnt ihr ihn in der Pfanne wenden. Nach dem Wenden kurz weiter backen. Den fertigen Pfannkuchen gebt ihr anschließend auf einen Teller und haltet ihn mit einem Deckel warm. Ich verwende hier immer die Mikrowellenabdeckung.
Diesen Vorgang wiederholt ihr bis kein Teig mehr da ist.
Die häufigsten Fehler bei Pfannkuchen
Auch wenn Pfannkuchen simpel wirken, scheiteren sie oft an kleinen Details. Das sind die häufigsten Fehler - und was ihr besser machen könnt:
- Der Teig ist zu dick oder zu dünn - ein zu dicker Teig macht die Pfannkuchen kompakt, ein zu dünner reißt leicht. --> Der Teig sollte zähflüssig sein und sich gut in der Pfanne verteilen lassen. Wenn nötig, esslöffelweise Milch unterrühren.
- Der Teig bekommt keine Ruhezeit - Direkt ausgebackener Teig führ oft zu zähen Pfannkuchen. --> Lasst den Teig mindestens 10-15 Minuten ruhen, damit sich Mehl und Flüssigkeit verbinden können.
- Die Pfanne ist zu heiß - zu hohe Hitze lässt Pfannkuchen außen verbrennen, während sie innen noch roh sind. --> Mittlere Hitze ist ideal - Pfannkuchen brauchen Geduld, keine Eile.
- Zu viel Fett in der Pfanne - zu viel Fett macht Pfannkuchen fleckig und schwer. --> Ein dünn ausgepinselter Fettfilm reicht völlig aus.
- Zu frühes Wenden - wenn der Pfannkuchen noch nicht fest genig ist, reißt er beim Wenden. --> Erst wenden, wenn sich kleine Bläschen bilden und der Rand leichht fest wird.
💡Tipps & Variationen
- klassisch mit Apfelmus oder Zimt und Zucker schmecken sie meinen Kindern am besten. Probiert hierzu mein Rezept für selbstgemachten Apfelmus aus.
- herzhaft schmeckt er mir am besten, gefüllt mit Käse, Schinken oder Gemüse.
- als süße Hauptmahlzeit mit Nutella, Honig, Quark und/oder Beeren sind die Pfannkuchen auch ganz lecker.
- übrig gebliebene Pfannkuchen eignen sich in dünne Streifen geschnitten auch am nächsten Tag noch als Suppeneinlage für eine leckere Flädlesuppe. Hierzu eignet sich meine selbstgemachte, wärmende Hühnerbrühe.
Haltbarkeit und Aufbewahrung
Pfannkuchen lassen sich sehr gut vorbereiten:
- im Kühlschrank sind sie luftdicht verpackt 1-2 Tage haltbar.
- abgekühlt, mit Backpapier getrennt könnt ihr sie bis zu 2 Monate einfrieren. --> langsam auftauen oder kurz in der Pfanne erwärmen.
Gerade für stressige Tage ist das ein echter Küchenretter.
❓Häufige Fragen zu Pfannkuchen
Warum werden Pfannkuchen zäh?
Meist liegt das daran, dass der Teig zu lange gerührt wurde oder zu wenig Flüssigkeit enthält. Auch ein zu langes Backen kann die Pfannkuchen zäh und trocken werden lassen.
Kann man Pfannkuchen einfrieren?
Ja, fertige Pfannkuchen lassen sich sehr gut einfrieren und später einfach wieder aufwärmen. Ihr könnt sie entweder in der Mikrowelle kurz aufwärmen (ca. 1 Minute bei 600 Watt) oder nochmal kurz in der Pfanne anbraten.
Wie bleiben Pfannkuchen warm?
Die fertigen Pfannkuchen kannst du im Backofen bei etwa 80 °C warmhalten. Ich persönlich lege sie nach dem Backen auf einen Teller und decke die Pfannkuchen mit dem Plastikdeckel der Mikrowelle ab.
Kann man Pfannkuchenteig vorbereiten?
Ja, der Teig kann problemlos einige Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden.
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Ich verschicke einmal pro Woche eine kurze Mail aus meiner Küche - mit alttagstauglichen Rezepten, guten Zutaten und kleinen Tipps ohne Stress. Wenn Du magst, trag Dich hier ein.
Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim Nachbacken dieser leckeren klassischen Pfannkuchen. Wenn Euch mein Rezept gefallen hat, dann lasst gerne einen Kommentar da. Bei Fragen, Kritik und Anregungen dürft ihr mich gerne kontaktieren.
Über eine Bewertung meines Rezeptes im Anschluß würde ich mich sehr freuen!

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